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Warnstufe gelb für Vulkan Öræfajökull ausgerufen (17.11.17)

Die isländischen Behörden haben für den Vulkan Öræfajökull, der unter dem Eis des Gletschers Vatnajökull liegt, die Warnstufe gelb ausgerufen. Im Laufe der vergangenen Woche hat sich im Eis des Gletschers ein neuer Kessel mit einem Durchmesser von einem Kilometer und einer Tiefe von 25 m - 30 m gebildet. Die Entstehung eines solchen Kessels wurde bisher von Wissenschaftlern an diesem Vulkan noch nie beobachtet. Fachleute sehen darin Anzeichen für eine verstärkte Aktivität des Vulkansystemsm, zumal der Fluß Kvia in der vergangenen Woche sehr stark nach Schefelverbindungen roch. Seit einigen Monaten wird auch verstärkte seismische Aktivität registriert, Anzeichen für einen unmittelbar bevorstehenden Ausbruch gibt es aber derzeit nicht.

Koalitionsgespräche gescheitert (10.11.17)

Erst in der vergangenen Woche erhielt die Parteichefin der Links-Grünen, Katrin Jakobsdottir, vom isländischen Präsidenten Gudni Johannesson den Auftrag zur Regierungsbildung. Bereits nach wenigen Gesprächsrunden sind die Kolationsgespräche gescheitert. Die Fortschrittspartei erklärte, weitere Gespräche seien nach ihrer Meinung sinnlos. Die angestrebte Koalition aus Links-Grünen, Sozialdemokraten, Piraten und Fortschrittspartei hätte nur eine Stimme Mehrheit im Parlament und der Fortschrittspartei ist diese Mehrheit zu klein.

Erster Wintersturm - zahlreiche Flugausfälle (05.11.17)

Der erste heftige Wintersturm in Island hat heute zu zahlreichen Flugausfällen geführt. Fast alle Flüge der Fluggesellschaft Icelandair von Europa nach Island und viele Flüge der Fluggesellschaft in die USA wurden gestrichen. Auch mehrere Flüge von British Airways, Easyjet, WOW Air und Air Iceland Connect wurden gestrichen. Insgesamt sind rund 8.000 Passagiere von den Flugausfällen und -verspätungen betroffen. Das Maximum des Sturmes war für den Nachmittag und Abend angekündigt, also genau zu der Zeit der meisten Flugankünfte von Icelandairs Europaflügen. Es wurden schon gestern Windgeschwindigkeiten von weit über 100km/h angekündigt und bereits um die Mittagszeit wurden Spitzengeschwindigkeiten von knapp 120km gemessen. Gegen 18 Uhr lag der Spitzenwert auf der Halbinsel Reykjanes nahe des Flughafens Keflavik bei 180 km/h, nördlich von Reykjavik wurden sogar 230 km/h gemessen. Auch verschiedene Straßen sind wegen des Unwetters gesperrt, so auch die Ringstraße nördlich von Reykjavik.

Weiterhin seismische Aktivität im Öræfajökull und Bárðarbunga (04.11.17)

In den letzten Wochen und Monaten wurde im Bereich des Vulkans Bárðarbunga immer wieder seismische Aktivität registriert. Am 26. Oktober ereigneten sich drei stärkere Beben, eines davon erreichte eine Magnitude von 4,7. Es war damit das stärkste Beben, das seit dem letzten Ausbruch des Bárðarbungasystems im Jahr 2014 registriert wurde. Nach Meinung von Fachleuten akkumuliert sich Magma im Vulkansystem, was aber als völlig normaler Vorgang angesehen wird und nicht auf einen kurz bevorstehenden Ausbruch hindeutet.

Deutlich mehr Sorgen macht den Geowissenschaftlern ein anderer Vulkan, der unter dem südlichen Vatnajökull liegt. Innerhalb von nur 48 Stunden wurden im Öræfajökull 26 leichte Beben registriert. Die Zivilschutzbehörde hat deshalb am 2. November eine Versammlung mit den Bewohnern des Bezirks Öræfa abgehalten, um sie über die Situation zu informieren. Um ein besseres Bild der Lage zu gewinnen, wurden auch neue seismische Meßstellen eingerichtet. Gleichzeitig hat die Zivilschutzbehörde begonnen, Evakuierungspläne auszuarbeiten, um bei weiteren Anzeichen für einen Ausbruch schnell reagieren zu können. Der Vulkan Öræfajökull brach in den letzten 1000 Jahren zweimal aus, zuletzt vor 290 Jahren (1727) und gilt als besonders gefährlich, da die letzten Ausbrüche hochexplosiv verliefen (phreatische Eruptionen).

Grüne erhalten Auftrag zur Regierungsbildung (02.11.17)

Die Vorsitzende der Grünen, Katrín Jakobsdóttir, hat vom isländischen Präsidenten den Auftrag zur Bildung einer neuen Regierung erhalten. Zusammen mit den Sozialdemokraten, der Fortschrittspartei und den Piraten haben die Grünen 32 Sitze im Parlament und damit eine knappe Mehrheit von einer Stimme. Die Gespräche zwischen den Parteien haben bereits begonnen und als wichtige Themen wurden das Gesundheitswesen, Bildung und das Verkehrswesen angesprochen. Ziel ist die schnelle Bildung einer neuen Regierung, die Regierungsbildung soll nicht wie vor gut einem Jahr rund 10 Wochen dauern.

Die Neuwahlen am 28. Oktober waren notwendig geworden, da die vorherige Regierung unter Premierminister Bjarni Benediktsson nach nur 8 Monaten zerbrochen war. Die einzelnen Perteien schnitten wie folgt ab:

Unabhängigkeitspartei: 25.2 % / 16 Abgeordnete

Grüne: 16.9 % / 11 Abgeordnete

Sozialdemokraten: 12.1 % / 7 Abgeordnete

Zentrumspartei: 10.9 % / 7 Abgeordnete

Fortschrittspartei: 10.7 % / 8 Abgeordnete

Die Piraten: 9.2 % / 6 Abgeordnete

The People’s Party: 6.9 % / 4 Abgeordnete

Reformpartei: 6.7 % / 4 Abgeordnete

Isländische Vulkane rumpeln weiter (04.08.17)

Die Unruhe in diversen isländischen Vulkanen hält an, unmittelbare Gefahr eines Ausbruches besteht aber nicht. Nachdem letzte Woche die Warnstufe für die Katla auf gelb hochgesetzt worden war, ist sie nach dem Ende des Gletscherlaufes im Fluß Múlakvisl wieder auf grün zurückgesetzt worden, die Zahl und Stärke der Beben im Bereich der Katla hat deutlich nachgelassen.

Am 2. August wurde im Bárðarbunga Vulkan das stärkste Erdbeben seit dem letzten Ausbruch des Systems im Jahr 2015 gemessen. Es erreichte eine Magnitude von 4,5 und wenige Minuten später folgte ein zweites Beben der Stärke 3,8. Auch im Bárðarbunga gab es aber keine weiteren Anzeichen für einen bevorstehenden Ausbruch.

Gestern schließlich wurde eine Serie von Erdbeben im Torfajökull registriert. Das Gebiet ist eines der geologisch aktivsten in ganz Island und bildet ein eigenständiges Vulkansystem mit der größten Caldera des Landes. Der Torfajökull bricht nur selten aus, zuletzt im Jahr 1477.

Warnstufe gelb für Katla - Erdbeben und Gletscherlauf (29.07.17)

Katla, die "Mutter aller isländischen Vulkane" - so wurde sie von der isländischen Nachrichtenseite "Icelandmonitor" bezeichnet - macht Behörden und Wissenschaftlern im Moment zunehmend Sorgen. Nachdem sich in den letzten Monaten bereits zahlreiche Erdbeben ereignet hatten, kam es am Mittwoch um 22:18 Uhr zum stärksten Beben im Bereich der Katla seit 40 Jahren. Es erreichte eine Magnitude von 4,5 auf der Richerskala, gefolgt von einem Beben der Stärke 3,2 und vielen schwächeren Beben. Insgesamt wurden 38 Erdbeben registriert. Am Donnerstag und Freitag lag ein ungewöhnlich starker Geruch nach Schwefelwasserstoff über der Südspitze von Island rund um die Ortschaft Vik. Der Gletscherfluß Mulakvisl, der aus dem Myrdalsjökull entspringt, riecht zwar oft nach Schwefelwasserstoff, den deutlich intensiveren Geruch der letzten Tage führen Wissenschaftler aber auf erhöhte geothermische Aktivität zurück. Die Erdbeben haben nun zusammen mit dem Schefelwasserstoffgeruch die Behörden in der vergangenen Nacht veranlasst, für die Katla Vorwarnstufe gelb festzulegen. Sie sagt aus, dass der Vulkan Unruhe über dem normalen Niveau zeigt, aber nicht unmittelbar mit einem Ausbruch zu rechnen ist.

 

 

Steigt die Isländische Krone weiter? (23.06.17)

Obwohl die Krone in den letzten Tagen deutlich an Wert verloren hat, erwarten Experten wie Daníel Svavarsson von Landsbankinn längerfristig einen weiteren Kursanstieg. Am vergangenen Mittwoch verlor die Krone rund 1,8% gegenüber dem US-Dollar, seit Monatsbeginn waren es 5,2%. Insgesamt sind die Wechselkurschwankungen höher, als noch vor ein paar Monaten, gleichzeitig wird die Krone aber auch als stärker eingeschätzt, als zu Beginn des Jahres. Die höheren Schwankungen werden noch als Nachwirkung der weitgehenden Aufhebung der Kapitalverkehrskontrollen vor einigen Wochen interpretiert. Nach Meinung von Svavarsson haben die Einnahmen aus dem Tourismus und der damit verbundene Zufluss an Fremdwährungen nur einen kleinen Einfluß auf die Wechselkursentwicklung, er sieht die Ursachen eher im Kapitalzufluß durch Investitionen ausländischer Partner in isländische Firmen. Innerhalb der letzten 12 Monate hat sich der Wechselkurs der Krone gegenüber dem Euro deutlich verbessert. Bekam man als Tourist für einen Euro vor einem Jahr noch rund 140 Kronen, sind es aktuell nur noch etwa 115 Kronen.

Deutscher Urlauber bei Unfall ums Leben gekommen (05.06.17)

Ein deutscher Urlauber, der mit seiner Frau in Island unterwegs war, verstarb am Sonntag an den Folgen eines Unfalls. Wie die Polizei mitteilte, war das Wohnwagengespann des Paares am letzten Donnerstag bei einem heftigen Sturm von der Straße abgekommen. Während die Frau nur leichtere Verletzungen erlitt, wurde der Mann lebensgefährlich verletzt. Beide wurden mit einem Helikopter in das Universitätskrankenhaus von Reykjavik transportiert, wo der Mann am Sonntag seinen schweren Veletzungen erlag. Der Unfall ereignete sich am Donnerstag kurz nach Mittag auf der Ringstraße im Gebiet Öræfasveit im Südosten von Island. Das Meteorologische Institut von Island hatte im Vorfeld des Sturmes bereits vor extremen Windverhältnissen gewarnt und Reisende aufgefordert, sich über die aktuellen Wetterverhältnisse zu informieren. Die Böen erreichten mehr als 35 m/s (knapp 130 km/h) und die Witterungsverhältnisse waren für grosse Fahrzeuge wie Wohnwagengespanne denkbar schlecht geeignet. Der Unfall zeigt leider auf traurige Art erneut, wie gefährlich Wetterverhältnisse und andere Naturkräfte auf Island sein können und Touristen werden dringend aufgefordert, auch die elektronischen Anzeigetafeln am Straßenrand zu beachten, die aktuelle Windgeschwindigkeiten und Temperaturen anzeigen.

Flugzeug rutscht in Keflavik von der Landebahn (28.04.17)

Nach heftigen Schneefällen rutschte heute gegen 17:45 Uhr eine Maschine der Primera Air am Flughafen Keflavik bei der Landung von der Landbahn, die teilweise von Schnee und Eis bedeckt war. Die Passagiere kamen mit dem Schrecken davon. Es wurde niemand verletzt, aber der Flughafen musste mehrere Stunden gesperrt werden und die Passagiere konnten die Maschine erst nach 19 Uhr verlassen.

Island setzt auf Plastikstraßen (28.04.17)

Das Isländische Straßenbauamt hat Gelder in ein Forschungsprojekt investiert, das prüft, ob Recyclingmaterial aus Plastik als Ersatz für Asphalt auf isländischen Straßen verwendet werden kann. Die ersten Ergebnisse sind insgesamt positiv und vielversprechend.

Bereits seit 2015 gibt es in Europa entsprechende Versuche und in den Niederlanden beginnt man gerade damit, erste Straßen mit der neuen Technik zu bauen. Die Straßenelemente sind vorgefertigt und enthalten auch Hohlräume, die für alle möglichen Zwecke genutzt werden können, so z.B. zum Speichern von Wasser oder zum Verlegen von Kabeln und Leitungen. Die Elemente können auch wiederverwertet werden. Die Firma ReSource International prüft nun, ob das System auch für Isand geeignet ist. Es wäre erheblich billiger, als die klassische Bauweise mit Teer und würde dem isländischen Staat vermutlich viele Millionen Kronen sparen. Die Idee stammt ursprünglich aus Indien, dort wird seit einigen Jahren bereits recycelter Kunststoff im Straßenbau verwendet.

Island hebt Kapitalverkehrskontrollen auf - Krone schwächelt im Vorfeld (13.03.17)

Neun Jahre lang gab es strenge Kapitalverkehrskontrollen in Island, sie waren kurz nach dem Beginn der Bankenkrise eingeführt worde. Ziel war die Stabilisierung der isländischen Wirtschaft, man wollte eine Abwanderung von Kapital ins Ausland verhindern und beschränkte deshalb Investitionen im Ausland sowie den Tausch von isländischen Kronen in andere Währungen. Nun teilte die isländische Regierung mit, dass die Kontrollen am Dienstag vollständig aufgehoben werden. Dies gilt sowohl für Firmen, als auch für Privatpersonen und Pensionsfonds. Damit kehrt Island endgültig wieder an die internationalen Finanzmärkte zurück, nachdem schon in den vergangenen Jahren verbunden mit dem kräftigen Wirtschaftswachstum einige Beschränkungen aufgehoben worden waren. Die isländische Krone verlor heute rund 2,5% an Wert gegenüber dem Euro, allerdings hat sie in den letzten Monaten gegenüber dem Euro deutlich zugelegt. Vor 6 Monaten bekam man für einen Euro noch 128 Kronen, aktuell nur noch 118 Kronen. Ihren vorläufigen Höchststand hatte die Krone am 1. März, für einen Euro bekamn man nur noch 112 Kronen.

Amerikaner stirbt bei Schnorcheltour in der Silfa Spalte (13.02.17)

Der Sprecher des Nationaparks Thingvellir Einar Ásgeir Sæmundsson berichtet, dass schon mehrfach Touristen ohnmächtig wurden, während sie längere Zeit auf ihren Tauchgang oder ihre Schnorcheltour in der Silfra Spalte warten mussten. Nach Meinung Sæmundssons besuchen zu vielen Taucher und Schnorchler die Spalte, alleine im letzten Jahr waren es 50.000. Er fordert eine verstärkte Überwachung, nachdem gestern ein Amerikanischer Tourist nach seiner Schnorcheltour in der Spalte starb. Seit 2010 haben sich bereits 8 schwere Unfälle ereignet, vier davon waren tödlich. Wie Sæmundsson betonte, sei die Ausrüstung und Infrastruktur in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert worden, das Problem sei die zu große Besucherzahl. Taucher und Schnorchler müssen oft lange warten und dies sei nicht nur unangenehm, sondern vor allem im Winter gefährlich, weil Unterkühlung drohe und Arme und Beine oft taub werden. Dies liege nicht zuletzt an den eng anliegenden Trockentauchanzügen, die auch die Blutzirkulation einschränken, was unter Umständen bis zur Ohnmacht führen kann. Die Verwaltung des Nationalparks fordert zusätzliches Fachpersonal für die Überwachung der Silfraspalte, es soll durch eine Erhöhung der Gebühren für Schnorchler und Taucher von 8 EUR auf 12 EUR finanziert werden. Parkranger Ólafur Örn Ólafsson berichtet auch von Touristen, die vorgeben, Taucherfahrung zu haben oder behaupten, bei guter Gesundheit zu sein, es aber nicht sind. Auch Gäste, die an einer Schnorcheltour teilnehmen, ohne schwimmen zu können, hat er schon wiederholt beobachtet. Hier stellt sich generell die Frage, ob Massentourismus dieser Art die Kontrollmöglichkeiten der Veranstalter überfordert und so zum Sicherheitrisiko wird.

 

Islands Vulkane rumoren (31.01.17)

Isländische Behörden haben Touristikunternehmen aufgefordert, Ihre Notfallpläne zu überarbeiten, da es nach Einschätzung von Wissenschaftlern ein steigendes Risiko für einen Ausbruch des Vulkans Katla gibt. Die zuständige Polizei in Südisland hat dabei u.a. mögliche Überflutungen durch Gletscherläufe im Blick. Im Falle eines Katlaausbruches rechnet man mit Gletscherläufen im Myrdalsandur, aber auch im Solheimasandur und im Markaföjot könnte es zu Überflutungen kommen.

Am letzten Freitag fand ein Treffen von Vertretern des Zivilschutzes, der Polizeibezirke Südisland, Westmännerinseln und Nordisland sowie von Mitarbeitern des Meteorologischen Instituts und der Universität Island statt, um die verstärkte seismische Aktivität der letzten Monate im Bereich der Katla und des Bárðarbunga zu diskutieren und zu bewerten. Bei dem Treffen wurde noch einmal deutlich gemacht, dass seit August 2016 die seisimische Aktivität ungewöhnlich hoch war. Es ereigneten sich 3 Beben mit einer Magnitude über 4 und zahlreiche weitere Beben mit einer Magnitude über 3. In einer nach dem Treffen veröffentlichten Pressemitteilung heißt es: "Die seismische Aktivität wurde begleitet von einer Zunahme der geothermischen Aktiviät. GPS-Messungen im Bereich der Katla Caldera zeigen eine Hebung der Erdoberfläche seit 2010. Wenn die Aktivität im Bereich der Katla wie im Moment zunimmt, muss mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für einen Ausbruch gerechnet werden."

Island hat eine neue Regierung (09.01.17)

Nach langen Verhandlungen ist es nun offiziell - Island hat eine neue Regierung. Die Koalition aus Unabhängigkeitspartei, Reformpartei und Zukunftspartei hat die neue Regierungsmannschaft vorgestellt und am Mittwoch werden die Minister in ihr Amt eingeführt. Das Regierungsprogramm soll morgen der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Islands neuer Premierminister wird der Chef der Unabhängigkeitspartei Bjarni Benediktsson, seine Partei wird außerdem 5 Minister stellen. Die Reformpartei wird drei Minister stellen, die Zukunftspartei zwei.

Einer der Eckpunkte der neuen Regierungspolitik ist der Ausbau der teils maroden Infrastruktur in Island. So soll bis 2023 ein neues Universitätsklinikum gebaut werden, gleichzeitig soll auch die Kostenbeteiligung der Patienten im Gesundheitswesen generell reduziert werden.