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Heimatmuseum Skógar und Skógafoss

Karte Skógarfoss.

Die Ansiedlung Skógar liegt zwischen der Südspitze Islands und Hvolsvöllur an der Ringstraße. Skógar ist vor allem wegen des 62m hohen Wasserfalls Skógafoss und wegen des Heimatmuseums bekannt. Von den Wäldern, die hier früher wohl zu finden waren, ist kaum ein Baum übriggeblieben. Der Wasserfall Skógafoss entstand wie viele andere Wasserfälle im Land erst nach dem Ende der Eiszeit. Nachdem die Gletscher geschmolzen waren und das Land von der großen Eislast befreit war, begann es, sich zu heben. Im Bereich der isländischen Südküste hob sich das Land teilweise um mehr als 50m und es entstand eine Steilküste, über die Flüsse nach unten stürzen. So bildete sich auch der Skógafoss. Andere Wasserfälle auf Island sind entlang von Bruchspalten im Gestein entstanden (z.B. Gullfoss) oder haben sich am Ende von abgekühlten Lavaströmen gebildet (z.B. Goðafoss).

Am Skógafoss.
Am Skógarfoss.

Das Heimatmuseum in Skógar vermittelt einen guten Einblick in das isländische Landleben früherer Zeiten. Der Gründer des Museums, Thórdur Tómasson, hat die mehr als 6000 Ausstellungsstücke im Laufe der Jahrzehnte größtenteils selbst zusammengetragen. Inzwischen ist die Sammlung in einem neuen Gebäude untergebracht, das vom Isländischen Nationalmuseum gestiftet wurde. Daneben stehen auf dem Museumsgelände Häuser aus verschiedenen Epochen der isländischen Geschichte. Auch das isländische Verkehrs- und Kommunikationsmuseum ist auf dem Museumsgelände angesiedelt.

Im Heimatmuseum von Skógar.
Im Heimatmuseum von Skógar.