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Nachrichten-Archiv 2016

Streik der Fischer wird fortgesetzt (14.12.16)

Ein Streik der Seeleute lähmt die isländische Fischereiwirtschaft seit nunmehr über vier Wochen. Seit 11. November sind die Fischer im Ausstand, nachdem die Lohnverhandlungen mit Fisheries Iceland gescheitert waren. Die Verhandlungen standen kurz vor einem erfolgreichen Abschluss, man konnte sich aber nicht auf den Personalschlüssel für Schleppnetzfischerei einigen.
Die Vertreter der Seeleute hatten nun in den letzten Wochen die Verhandlungen fortgesetzt und schließlich gelang es, eine Einigung zu erreichen. Diese wurde aber von der Gewerkschaft der Fischer mehrheitlich abgelehnt, 76% der Mitglieder verweigerten die Zustimmung. Der Streik wird deshalb fortgesetzt und es wird allgemein erwartet, dass er über Weihnachten hinaus andauert.

Versuch einer Regierungsbildung geht in eine neue Runde (02.12.16)

Der Versuch, nach den Parlamentswahlen eine neue Regierungsmehrheit im Parlament zu finden, geht in eine neue Runde. Islands Präsident Guðni Jóhannesson hat Brigitta Jónsdóttir, die Chefin der Piratenpartei, mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt. Brigitta Jónsdóttir äußerte in einer ersten Stellungnahme die Hoffnung, dass alle Parteien versuchen, einen Weg zur Zusammenarbeit zu finden, auch wenn sich seit den letzten Gesprächen noch keine grundsätzlich neuen Aspekte ergeben hätten. Ihr Ziel ist ein Bündnsi mit 4 weiteren Parteien - den Grünen, der Reformpartei, den Sozialdemokraten und der Zukunftspartei. Als wichtigste Aufgaben einer neuen Regierung sieht Jónsdóttir eine umfassende Reform des Gesundheitswesens und die Verbesserung der Situation auf dem Arbeitsmarkt.

Regierungsbildung in Island bleibt schwierig (25.11.16)

Katrín Jakobsdóttir, Chefin der Grünen in Island, hat ihr Mandat zur Bildung einer neuen Regierung zurückgegeben. Sie fordert eine konstituierende Sitzung des Parlaments, unabhängig davon, ob die Formung einer Regierung abgeschlossen ist.
Der isländische Präsident Guðni Jóhannesson gab in einer Pressekonferenz am Morgen bekannt, er habe die Parteichefs aller im neuen Parlament vertretenen Parteien telefonisch kontaktiert, um das weitere Vorgehen abzusprechen. Einen neuen Auftrag zur Regierungsbildung hat dabei keine Partei erhalten, die informellen Gespräche zwischen den Parteien gehen aber weiter. Der Präsident erinnerte die Parteiführungen an ihre Verantwortung und machte deutlich, dass es keine Option sei, von vorneherein Gespräche in bestimmten Konstellationen zu verweigern. Auch die Bildung einer Minderheitsregierung mochte der Präsident nicht ausschließen.

Kurs der Krone steigt weiter (02.11.16)

Die Isländer freut es - der Kauf von Produkten und Dienstleistungen kostet für Isländer nur noch halb so viel, wie vor etwa 2 Jahren. Dies ist die angenehme Folge des steigenden Kurses der isländischen Krone gegenüber dem Euro und dem Dollar. Auf Sicht könnte die Kursentwicklung aber auch zu erheblichen Problemen führen. Experten erwarten einen weiteren Anstieg der Krone und damit wird Island als Urlaubsziel wieder zu einem der teuersten Urlaubsländer weltweit - ein deutlicher Rückgang der Touristenzahlen ist nicht auszuschließen. Auch für die stark exportorientierte Fischereiwirtschaft wird die starke Krone zunehmend zum Problem, da isländische Fischereiprodukte im Ausland immer teurer werden. Alleine in desem Jahr ist die Krone gegenüber dem Euro schon um mehr als 15% gestiegen, in den letzten Tagen verlor der Euro täglich 0,1 - 0,2% an Wert. Nach einer neuen Statistik liegen die Preise in Island nur noch 7% unter dem Niveau in der Schweiz - dem teuersten Land der Welt.

Endergebnis der Parlamentswahlen (30.10.16)

Die Stimmzettel der Parlamentswahl in Island sind vollständig ausgezählt und das Endergebnis wurde wie folgt bekannt gegeben:
Unabhängigkeitspartei 29% / 21 Abgeordnete
Grüne 15,9% / 10 Abgeordnete
Piratenpartei 14,5% / 10 Abgeordnete
Fortschrittspartei 11,5% / 8 Abgeordnete
Reformpartei 10,5% / 7 Abgeordnete
Bright Future 7,2% / 4 Abgeordnete
Sozialdemokraten 5,7% / 3 Abgeordnete
Die Wahlbeteiligung betrug nur 79,2% und war seit Gründung der Republik Island im Jahr 1944 die niedrigste. Da für eine Mehrheit im Parlament 32 Abgeordnete notwendig sind, ist bereits jetzt klar, dass es keine Zwei-Parteien-Regierung geben wird. Zwischen Vertretern der Unabhängigkeitspartei und der Reforpartei ist bereits eine kontoverse Diskussion im Gange, wer den Auftrag zur Regierungsbildung erhalten soll.


Tourist in heiße Quelle gefallen (10.10.16)

Ein Tourist musste mit dem Helikopter der Küstenwache ins Universitätsklinikum transportiert werden, nachdem er in eine heiße Quelle gefallen war und sich erhebliche Verbrennungen zugezogen hatte. Der Mann war zunächst in der "Secret Lagoon" in Fludir baden, danach ging er zu den direkt neben der Lagune gelegenen heißen Quellen. Es gibt Vermutungen, der Mann könnte in eine der heißen Quellen getreten seion, da er deren Temperatur unterschätzt hatte. Er zog sich im rund 80°Cheißen Wasser schwere Verbrennungen an Händen, Beinen und ad der Brust zu. Die Polizei von Südisland ermittelt in dem Fall.

Vulkan Katla könnte ausbrechen (30.09.16)

Die Serie von Erdbeben im Vulkan Katla hat sich in den letzten Tagen fortgesetzt. Auch heute wurden wieder drei Beben mit einer Magnitude von mehr als 3 gemessen, zunächst ein Beben der Stärke 3,2 um 2:43 Uhr. Das stärkste Beben mt einer Magnitude von 3,7 ereignete sich um 4:41 Uhr, gefolgt von einem Beben der Stärke 3,1 nur eine Minute später. Um die Mittagszeit wurden weitere Beben ähnlicher Stärke registriert. Kristín Jónsdóttir, am Meteorologischen Institut Islands verantwortliche Direktorin für den Bereich Katastrophenschutz, äußerte sich besorgt über die anhaltende seismische Aktivität. Zwar gebe es keine Anzeichen für einen unmittelbar bevorstehenden Ausbruch, aber die aktuelle Bebenserie könne durchaus mit der lange erwarteten Katlaeruption enden. Allerdings ist nach Meinung von Kristin Jónsdóttir derzeit noch keine zuverlässige Aussage möglich. Neben einem Ausbruch wird auch ein Gletscherlauf durch Schmelzwasser als potentielle Gefahr gesehen. Um 14 Uhr fand eine Besprechung unter Beteiigung der Zivilschutzbehörde und Geowissenschaftlern der Universität von Island statt, um die Lage gemeinsam abzuschätzen. Die Warnstufe für den Luftverkehr wurde für das Katlagebiet von Status "grün" auf Status "gelb" erhöht. Der Zivilschutz hat für das Gebiet eine Vorwarnung ausgegeben und die Behörden bereiten den Einsatz der entsprechenden Krisenpläne vor. Wegen der unsicheren Lage wurde auch die Straße zum Gletscher Solheimajökull gesperrt, einem beliebten Zeil von Touristen am Südrand des Gletschers Myrdalsjökull. Aktuelle Informationen der Zivilschutzbehörde auch in englischer Sprache sind auf Facebook zu finden, auch eine Webcam ist online.

Tourist muss 800 EUR für Besuch von Flugzeugwrack zahlen (11.09.16)

Ende August wurde für einen spanischen Touristen der Besuch des Flugzeugswracks einer Douglas Super DC-3 auf dem Sólheimasandur zu einem teuren Vergnügen. Das Wrack liegt etwa 2km von der Ringstraße entfernt auf Privatland. Es wurde durch ein Musikvideo von Justin Bieber weltweit bekannt, als Folge besuchen täglich hunderte Touristen das Flugzeug. Da es durch die vielen Fahrzeuge und Offroadfahrten zu erheblichen Schäden an der empfindlichen Vegetation kam, wurde die Piste zum Wrack vor einiger Zeit von den Landbesitzern gesperrt. Der Spanier fuhr trotzdem auf der Piste, wurde aber bei der Rückkehr von den Landbesitzern angehalten und musste umgerechnet rund 800 EUR bezahlen. Kurze Zeit später wurde er bei der Polizei vorstellig und erstattete Anzeige gegen die Landbesitzer. Die Polizei wies inzwischen die Anzeige zurück, da die Landbesitzer sich nicht rechtswidrig verhalten haben. Der Fahrer hat sich nun an das spanische Konsulat gewandt und hofft auf Hilfe.

Stärkstes Beben seit Jahrzehnten im Katlavulkan (29.08.16)

In der vergangenen Nacht ereigneten sich im Gebiet des Vulkans Katla unter dem Gletscher Myrdalsjökull zwei Erdbeben mit einer Magnitude von 4,6 und 4,5. Dies sind die stärksten Beben, die seit 1977 registriert wurden, damals ereignete sich ein Beben der Magnitude 5,1. Den beiden Hauptbeben folgten heute noch zahlreiche Nachbeben.
Der erste Bebenschwarm der vergangenen Nacht umfasste 10 Beben und begann gegen 1:30 Uhr. Das stärkste Beben des ersten Schwarmes erreichte nur einen Wert von 2,4 auf der Richter-Skala. Der zweite Bebenschwarm mit den beiden starken Hauptbeben begann um 1:41 Uhr. Wie Sigurdís Björg Jónasdóttir vom Meteorologischen Institut Islands mitteilte, gibt es aber keine Anzeichen für einen Vulkanausbruch oder einen Gletscherlauf. Das Gebiet steht weiterhin unter genauer Beobachtung der Wissenschaftler.
Am Abend veröffentlichte der isländische Zivilschutz eine Warnung für das Gebiet um den Fluß Múlakvisl. Hier wurden eine erhöhte elektrische Leitfähigkeit sowie relativ hohe Schwefeldioxid- und Schwefelwasserstoffwerte gemssen. Die Zivilschutzbehörde warnt davor, sich längere Zeit in der Nähe des Flusses aufzuhalten.

Island will Kapitalverkehrskontrollen aufheben (26.08.16)

Acht Jahre sind seit der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise in Island vergangen. Nun will Island laut einer Ankündigung des Finanzministeriums schrittweise die Kapitalkontrollen für seine Bürger vollständig aufheben. Bei der Vorstellung eines entsprechenden Gesetzentwurfes machten Vertreter des Ministeriums deutlich, dass zu Beginn des Jahres 2017 nur noch wenige Bürger von den Einschränkungen betroffen sein sollen. Die Beschränkungen waren 2008 eingeführt worden, um eine Kapitalflucht zu verhindern und einen noch stärkeren Wertverlust der isländischen Krone zu vermeiden. Insbesondere die Beschränkungen beim Tausch der Krone in ausländische Devisen machten vielen Bürgern zu schaffen. Der nun vorgestellte Gesetzentwurf wurde in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Währungsfonds ausgearbeitet und soll in Kürze im Parlament verabschiedet werden.

Island soll internationales Drehkreuz für Luftfahrt werden (19.08.16)

Der internationale Flughafen von Island in Keflavik platzt zwar jetzt schon aus allen Nähten, aber der Chef der Billigfluglinien WOW air kann sich vorstellen, dass Keflavik ein Drehkreuz werden könnte ähnlich wie Dubai. WOW hat konkrete Pläne ins Asien-Geschäft einzusteigen. Die Lage zwischen Europa, Amerika und Asien erscheint dem WOW Geschäftsführer Skúli Mogensen geradezu ideal. Vor allem für Amerikaner auf dem Weg nach Asien wäre der Umstieg in Island schneller, als in Frankfurt oder London. Derzeit fliegt WOW von Keflavik aus 29 Städte in Europa an, außerdem auch 4 Destinationen in den USA und 2 in Kanada. Auf den Strecken nach Asien wäre allerdings der Wettbewerb ungleich schärfer, als auf der Transatlantikroute.

Parlamentswahlen am 29. Oktober (12.08.16)

In Island wird es in Folge des Skandals um die Panama Papers am 29. Oktober diesen Jahres Neuwahlen geben. Darauf haben sich die im Parlament vertretenen Parteien geeinigt. Planmäßig sollten die Wahlen erst im Jahr 2017 stattfinden, aber nach dem Rücktritt des Ministerpräsidenten Sigmundur David Gunnlaugsson im April hatte die Bevölkerung vehement vorgezogene Parlamentswahlen gefordert. Die Enthüllungen um die Verwicklung Gunnlaugssons hatten in der isländischen Politik für erheblichen Wirbel gesorgt. Tausende Isländer versammelten sich im April zu Großdemonstrationen auf dem Platz vor dem Parlament. Bereits im Juni gewann bei der Präsidentschaftswahl mit Gudni Johannesson ein politischer Quereinsteiger, der sich als Alternative zu den Vertretern der etablierten Parteien präsentiert hatte.

Vollbeschäftigung in Island (03.08.16)

Im Juni 2016 gab es am isländischen Arbeitsmarkt 201.800 Menschen im erwerbsfähigen Alter. 197.100 Arbeitnehmer hatten einen Job, nur 4.700 Personen waren arbeitssuchend gemeldet. Im Vergleich zu 2015 stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 700, die Arbeitslosenquote sank um 0,8%. Die Zahl der Arbeitslosen war seit Juni 2008 nicht mehr so niedrig, sie beträgt aktuell ca. 2,2% und in Island herrscht damit nur wenige Jahre nach dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise wieder Vollbeschäftigung.

Verstärkte seismische Aktivität am Vulkan Katla (27.07.16)

Katla, einer der am meisten gefürchteten isländischen Vulkane, zeigt in den letzten Tagen verstärkte seismische Aktivität. Zwei Beben mit einer Magnitude von 3.2 wurde im Bereich der Katla Caldera unter dem Gletscher Myrdalsjökull gemessen. Zehn schwächere Nachbeben wurde ebenfalls registriert. Den meisten Menschen ist der Ausbruch des Eyjafjallajökull im Jahr 2010 noch in Erinnerung und bisher folgten den Ausbrüchen des Eyjafjallajökull meistens Eruptionen der Katla. Zudem brach die Katla seit der Landnahmezeit im Durchschnitt etwa alle 50 Jahre aus, der letzte große Ausbruch fand aber schon 1918 statt, also vor fast 100 Jahren. Zwar rechnen Fachleute nicht mit einem unmittelbar bevorstehenden Ausbruch, die verstärkte seismische Aktivität ist aber Anlaß für eine noch intensivere Überwachung des Vulkans.

Unterseekabel nach Großbritannien (20.07.16)

Sollte das schon lange geplante Unterseekabel von island nach Großbritannien irgendwann wirklich realisiert werden, müssten in Island weitere Wasserkraftwerke in der Größe des Kárahnjúkar mit einer Leistung von wenigstens 1.400 Megawatt gebaut werden. Zu diesem Ergebnis kam eine von der Regierung eingesetzte Arbeitsgruppe, die die Wirtschaftlichkeit eines solchen Projektes prüfen solle. Die Kosten für das Kabel und das Kraftwerk werden auf knapp 6 Millarden Euro geschätzt und der Bau könnte nicht ohne Investoren aus dem Ausland erfolgen. Derzeit sind entsprechende Investitionen aus Großbritannien nicht in Sicht. Zwar gibt es grundsätzlich Interesse an dem Projekt, doch hat die britische Regierung die Mittel für den Ausbau erneuerbarer Energien gekürzt. Ein weiteres Ergebnis der Projektstudie: die Energiepreise für Haushalte in Island würden um 5 bis 10% steigen und auch für Großabnehmer käme es zu Mehrkosten von insgesamt 15 bis 30 Millionen Euro jährlich. Eine Entscheidung drängt nicht und soll laut isländischem Wirtschaftsministerium keinesfalls mehr vor den Parlamentswahlen im Herbst getroffen werden.

Rekordtag am Flughafen Keflavik (12.07.16)

Am vergangenen Sonntag erlebte der Flughafen Keflavik einen neuen Rekordtag. Innerhalb von 24 Stunden wurden 188 Flüge und rund 32.000 Passagiere abgefertigt. In diesem Jahr werden insgesamt rund 7 Millionen Passagiere erwartet. Wie der Pressesprecher des Flughafenbetreibers Isavia, Guðni Sigurðsson, mitteilte, waren noch vor 10 Jahren Tage mit 70 bis 90 Flügen rekordträchtig. Derzeit finden am Flughafen erneut umfangreiche Bauarbeiten statt, um die weitr steigende Zahl der Flüge und Passagiere auch zukünftig abfertigen zu können. Bis zum Jahr 2040 rechnet man mit etwa 25 Millionen Passagieren jährlich.

Guðni Jóhannesson neuer Präsident Islands (28.06.16)

Die Isländer haben einen neuen Präsidenten gewählt. Mit 39,1% der Stimmen liegt der Historiker Guðni Jóhannesson deutlich vor der Unternehmerin Halla Tómasdóttir, die 27,9% der Stimmen erhielt. In Island reicht eine einfache Mehrheit zum Wahlsieg. Die Wahlbeteiligung war mit 75,7% unerwartet hoch, viele Experten hatten wegen der Fußball Europameisterschaft eine deutlich geringere Wahlbeteiligung erwartet. Der am 26. Juni 1968 geborene Guðni Jóhannesson hat in Großbritannien, Deutschland und Island Geschichte studiert, im Jahr 2003 promovierte er. Er ist derzeit als Dozent u.a. an der Universität von Island und der Universität Bifröst tätig. Guðni Jóhannesson wird am 1. August sein Amt antreten und damit die Nachfolge von Ólafur Ragnar Grímsson antreten, der nach 20 Jahren und fünf Amtszeiten nicht mehr kandidiert hatte.

Infrastruktur am Godafoss wird verbessert (10.06.16)

In den kommenden Monaten werden am Wasserfall Godafoss in Nordisland umfangreiche Arbeiten stattfinden, um die touristische Infrastruktur weiter zu verbessern. Rund 190.000 EUR Fondsgelder wurden von der Regierung dafür zur Verfügung gestellt. Schon seit Sommer 2015 wurden neue Wege und Aussichtspunkte sowie Parkplätze angelegt. Da die meisten Touristen bisher die Westseite des Wasserfalls bsuchen, sollen nun insbesondere an der Ostseite Wege und Aussichtspunkte verbessert werden, um die Besucher zukünftig gleichmäßiger zu verteilen. Man erhofft sich dadurch weniger Schäden an der Vegetation und weniger "Druck" auf die Natur an der Ostseite.

Niedrigste je registrierte Geburtenrate in Island (20.05.16)

Im Jahr 2015 wurden in Island 4.129 Kinder geboren, dies entspricht einer Geburtenrate von 1,81 - oder anders ausgedrückt, eine isländische Frau bekommt in ihrem Leben im Schnitt 1,81 Kinder. Die Geburtenrate des Jahres 2015 ist die niedrigste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1853, liegt aber immer noch deutlich über dem europäischen Durchschnitt von 1,58. Um die Bevölkerungszahl langfristig stabil zu halten, ist eine Geburtenrate von 2,1 notwendig. Auch andere statistische Zahlen sprechen für einen Wandel in der isländischen Gesellschaft. Wurden in den 1960er Jahren bis Anfang der 1980er Jahre Frauen in Island noch mit etwa 22 Jahren erstmals schwanger, lag das Durchschnittsalter der Erstschwangerschaft im Jahr 2015 bei 27,4 Jahren.

Präsident Grimsson zieht erneute Kandidatur zurück (11.05.16)

Die Panama Papers fordern in Island ein weiteres prominentes "Opfer". Wie Päsident Olafur Grimsson mitteilte, wird er im Juni entgegen seiner bisherigen Absicht nicht mehr als Kandidat für das Amt des Päsidenten zur Verfügung stehen und keine sechste Amtszeit anstreben. Nach der Veröffentlichung der Panama Papers und dem Rücktritt des Premierministers hatte er angekündigt, das Land brauche in der jetzigen Situation Stabiliät und Kontinuität und er stehe entgegen seiner ursprünglichen Pläne deshalb für eine weitere Amstzeit zur Verfügung. Kürzlich wurde allerdings bei der Veröffentlichung weiterer Dokumente bekannt, dass auch die Familie seiner Frau in Steueroasen investiert hat. Grimsson bestritt zwar, davon gewusst zu haben, geriet jedoch trotzdem politisch unter Druck und zog daraus nun die Konsequenz.

Panama Papers - nun auch der Präsident? (06.05.16)

nachdem die Panama Papers vor einigen Wochen bereits zum Rücktritt des isländischen premierministers geführt haben, gerät nun auch das isländische Staatsoberhaupt, Präsident Olafur Ragnar Grimsson, unter Druck. Wie Reykjavik Media vor einigen Tagen berichtete, waren die Eltern von Grimsson Frau an einer Briefkastenfirma auf den Jungferninseln beteiligt. Dies wäre wenig brisant, wenn der Präsident nicht noch vor wenigen Tagen in einem CNN Interview erklärt hätte, weder er noch seine Frau oder die Familie hätten je Offshore-Konten besessen. Mit den neuen Medienberichten konfrontiert sagte er, weder er noch seine Frau hätten von den Konten und Offshorebeteiligungen gewusst. Der Vater seiner Frau sei bereits verstorben, seine Schwiegermutter habe keine Erinnerung daran. Ob die Berichte Einfluss auf seine erneute Kandidatur bei den präsidentschaftswahlen am 25. Juni haben, ist noch nicht absehbar.

Einführung von Parkgebühren an Sehenswürdigkeiten (13.04.16)

Lange waren alle Sehenswürdigkeiten in Island ohne irgendwelche Kosten zugänglich, weder Parkgebühren, noch Eintrittsgelder wurden verlangt und auch die meisten Toiletten waren kostenfrei nutzbar. Diese Ära geht nun wegen der deutlich steigenden Touristenzahlen langsam aber sicher zu Ende, die Kosten für den notwendigen Ausbau der Infrastruktur sind den Landbesitzern und dem Staat nich mehr länger alleine zuzumuten.
Am Strand von Reynisfjara nahe Vik werden im Sommer neue Parkuhren aufgestellt, die wie Basaltsäulen aussehen sollen und sich so in die Umgebung einfügen. Bereits im letzten Jahr wurde angekündigt, auch am Wasserfall Seljalandsfoss neue kostenpflichtige Parkplätze sowie ein Besucherzentrum zu bauen. Bereits ab 1. Mai sollen im Nationalpark Thingvellir Parkgebühren in Höhe von ca. 4 EUR für PKWs eingeführt werden, für Busse werden rund 25 EUR fällig. Die Beispiele dürften im Land Schule machen und es wird allgemein damit gerechnet, dass in naher Zukunft an allen wichtigen Sehhenswürdigkeiten Servicegebühren erhoben werden.

Starkes Erdbeben am Vulkan Bárðarbunga (08.04.16)

Schon seit einigen Monaten wird im Vulkansystem des Bárðarbunga wieder eine zunehmende Erdbebenaktivität registriert. In der vergangenen Nacht wurde am nördlichen Rand des Krarers das stärkste Beben seit dem Ende des Holuhraunausbruches im Februar 2015 gemessen. es erreichte einen Wert von 4,2 auf der Richterskala. Das Epizentrum lag in einer Tiefe von 3,5 Kilometern und es wurden bereits zahlreiche Nachbeben registriert, das stärkste mit einer Magnitude von 3,5 ereignete sich um 1 Uhr heute Nacht. Der Erdbebenspezialist Martin Hensch vom Meteorologischen Institut Islands teilte mit, es gebe derzeit keine Anzeichen für Magmabewegungen oder einen Ausbruch. Bereits am 3. April wurden in dem Gebiet zwei Beben mit einer Stärke von 3,4 und 3,0 registriert, die intensive Überwachung wird fortgesetzt.

Sigurður Ingi Jóhannsson wird neuer Ministerpräsident (06.04.16)

In Reykjavik geht ein ereignisreicher politischer Tag zu Ende. Nachdem der bisherige Premieminister Gunnlaugsson gestern seinen Rücktritt angekündigt hatte und wenig später bekannt gab, die Meldung sei ein Mißverständnis gewesen, gab es heute im Tagesverlauf zahlreiche Sitzungen verschiedener Gremien. Auch die Proteste gegen die Regierung vor dem Parlament in Reykjavik dauerten an. Gegen 21 Uhr Ortszeit wurde dann offiziell bekannt gegeben, das Gunnlaugsson sein Amt nun doch niederlegt und Sigurður Ingi Jóhannsson, der bisherige Landwirtschaftsminister, das Amt übernimmt. Neu ins Kabinett kommt Lilja Alfreðsdóttir, welches Ressort sie übernimmt, ist derzeit noch nicht klar. Für den Herbst 2016 wurden vorgezogene Parlamentswahlen angekündigt.

Premierminister Gunnlagsson - Rücktritt vom Rücktritt (06.04.16)

Der isländische Premierminister Sigmundur Davíð Gunnlaugsson ist wohl der am meisten mißverstandene Mann Islands. In einer Presseerklärung lies er bekannt gegeben, er sei nicht vom Amt des Premierministers zurückgetreten, sondern habe den stellvertretenden Vorsitzenden der Unabhängigkeitspartei gebeten, vorübergehend die Amtsgeschäfte wahrzunehmen.

Panama Papers - Isländischer Premierminister tritt zurück (05.04.16)

Nach den gestrigen Protesten vor dem isländischen Parlament sah es zunächst so aus, als würde Prmierminister Sigmundur Davíð Gunnlaugsson nicht an einen Rücktritt denken. Heute haben sich die Ereignisse in isländischen Regierungskreisen dann regelrecht überschlagen. Der isländische Präsident Olafur Ragnar Grimsson gab nach einem Treffen mit Premier Gunnlaugsson heute Mittag zunächst bekannt, dass er dessen Wunsch nach der Auflösung des Parlaments und Neuwahlen nicht nachkommen werde. Am Nachmittag folgten weitere Gespräche des Präsidenten mit den Vorsitzenden verschiedener Parteien und dem Parlamentspräsidenten. Ob der Präsident nach diesen Gesprächen einer Auflösung des Parlaments doch noch zustimmt, ist derzeit offen. Am Nachmittag zog allerdings Premier Gunnlaugsson erste Konsequenzen und reichte seinen Rücktritt ein. Sein Abgeordnetenmandat im Parlament hat er allerdings nicht niedergelegt und er bleibt auch Vorsitzender der Unabhängigkeitspartei. Als sein Nachfolger im Amt des Ministerpräsidenten ist Sigurður Ingi Jóhannsson, der bisherige Minister für Landwirtschaft und Fischerei von der Unabhängigkeitspartei designiert, ob er allerdings auch vom Koalitionspartner (Fortschrittspartei) unterstützt wird, ist noch nicht klar.

Panama-Papers führen zu Protesten (04.04.16)

Am heutigen Nachmittag fanden sich nach Polizeiangaben rund 22.000 Menschen auf dem Austurvöllur-Platz ein, um lautstark den Rücktritt des isländischen Permierministers Sigmundur Davíð Gunnlaugsson zu fordern. In der vergangenen Nacht wurden von den Medien in Island Berichte veröffentlicht, wonach der Premierminister und seine Frau geschäftliche Beziehungen zu einer Firma auf der Insel Tortola unterhalten. Entsprechende Informationen wurden den Medien in den Panama-Papers zugespielt. Besonderen Ärger ruft ein Interview mit dem Premierminister hervor, das vor einigen Wochen aufgezeichnet, aber erst gestern gesendet wurde. In dem Interview behauptet er, zu Briefkastenfirmen nur im Rahmen seiner früheren beruflichen Tätigkeit Kontakte gehabt zu haben. Als er in dem Interview gefragt wurde, warum er seine Beziehungen zu diesen Firmen vor der Öffentlichkeit und dem Kontrollgremium im Parlament verschwiegen habe, sagte Gunnlaugsson, er habe diese Geschäfte immer in seiner Steuererklärung angegeben und wäre nicht verpflichtet gewesen, sie dem Parlament zu melden. Als der Journalist weitere Fragen zu dem Thema stellte, weigerte sich Gunnlaugsson, diese zu beantworten und brach das Intervoew ab. Der Premierminister sieht trotz der größten Demonstration in der isländischen Geschichte keine Veranlassung, von seinem Amt zurückzutreten.

Tourismusverband investiert 4,6 Millionen Euro (23.03.16)

Aus dem Fond des Icelandic Tourist Board werden in diesem Jahr rund 4,6 Millionen Euro für 66 Projekte in ganz Island zur Verfügung gestellt. Die isländische Industrie- und Handelsministerin Ragnheiður Árnadóttir hat die Gelder bereits freigegeben. Nach mehreren auch tödlichen Unfällen von Touristen werden u.a. 37 Projekte finanziert, die die Sicherheit von Besuchern verbessern sollen. Jeweils über 200.000 EUR gehen in die Verbesserung der Infrastruktur am Wasserfall Dynjandi, am Geysir, in Skaftafell und am Wasserfall Dettifoss.

Gletscherlagune Jökulsarlon wird versteigert (11.03.16)

Die Bezirksverwaltung von Südisland hat eine Anfrage akzeptiert, die Farm Fell im Südosten Islands zu versteigern. Fell ist im Besitz einer großen Eigentümergemeinschaft und auf dem Grundbesitz der Farm liegt der Gletschersee Jökulsarlon, eine der größten Touristenattraktionen Islands. Seit Jahren gibt es Unstimmigkeiten zwischen den Landbesitzern und der Firma "Jökulsárlón Ferðaþjónusta", die Bootsfahrten auf dem Gletschersee anbietet und gerne die touristischen Einrichtungen erweitern würde, um die steigenede Nachfrage zu befriedigen. Es gab mehrfach Angebote des Tourismusunternehmens, die anderen Landbesitzer auszuzahlen, zuletzt wurden rund 1,7 Millionen Euro angeboten. Eine Einigung konnte aber nicht erzielt werden und auch der Versteigerungstermin am 14. April ist noch nicht sicher, denn ein Teil der Eigentümergemeinschaft will die Entscheidung der Bezirksverwaltung vor Gericht anfechten.

Jagd auf Finnwale für 2016 abgesagt (26.02.16)

Kristjan Loftsson, Beseitzer von mehreren Walfangschiffen und Betreiber der Walverarbeitungsstation im Walfjord, hat heute bekannt gegeben, dass er in diesem Sommer keine Finnwale jagen wird und seine Schiffe im Hafen bleiben. Hauptgründe für die Entscheidung sind nach seinen Angaben Probleme beim Import des Walfleisches in Japan und die hohen Kosten, die mit strengen internationalen Kontrollen verbunden sind. Die Nachfrage nach Finnwalfleisch hat in den letzten Jahren abgenommen und in isländischen Kühlhäusern lagern große Mengen tiefgekühltes Fleisch. In den letzten Jahren war eine Fangquote von jeweils rund 150 Finnwalen freigegeben, die aber nie komplett ausgeschöpft wurde.

Jökulsarlon - erneut Touristen in Lebensgefahr (19.02.16)

Erneut haben sich Touristen in Island durch leichtsinniges Verhalten in Lebensgefahr gebracht. Nachdem erst vor wenigen Tage ein Mann am Strand Reynisfjara in Südisland tödlich verunglückte, war nun der Gletschersee Jökulsarlon Schauplatz einer äußerst gefährlichen Situation. Dort waren Besucher auf das Eis gelaufen, um näher an Robben heranzukommen. In ersten Berichten war zunächst davon die Rede, die Touristen seien auf einer großen Eisscholle ohne Verbindung zum Land gefangen und drohten abzutreiben. Als Friðrik Jónas Friðriksson, ehemaliger Chef der Rettungsmanschaft des Hornafjördurgebietes, gegen 16 Uhr am Jökulsarlon eintraf, waren die Touristen etwa 200m vom Ufer entfernt. Es gelang ihnen aber, ohne Hilfe und unverletzt wieder an Land zu kommen. Friðriksson hält den Gletschersee für eine tickende Zeitbombe, da nicht einmal Schilder davor warnen, auf dem Eis zu laufen oder auf Eisberge zu klettern.
Video - Touristen auf dem Eis

Neue Rekordzahl von Touristen im Januar (12.02.16)

Eine vom isländischen Tourismusverband veröffentlichte Statistik belegt, was allgemein erwartet wurde - die Zahl der Touristen im Januar 2016 war so hoch wie noch nie in einem Januar. Rund 77.500 Besucher kamen im Januar 2016 ins Land, gegenüber dem Januar 2015 ein Plus von 14.800. Im Vergleich zum Januar 2010 hat sich die Zahl der Touristen vervierfacht. Die meisten Besucher kamen aus Großbritannien (35%), gefolgt von Besuchern aus den USA (19%), China und Deutschland (je 4%).

Tödlicher Unfall am Strand von Reynisfjara (10.02.16)

Die kürzlich geäußerte Befürchtung des Südisländischen Polizeichefs Sveinn Kristján Rúnarsson, es werde wegen leichtsinnigen Verhaltens von Touristen über kurz oder lang wieder einen tödlichen Unfall am Strand von Reynisfjara gaben, hat sich leider heute bewahrheitet. Am Vormittag wurde ein chinesischer Tourist während er fotografierte von einer großen Welle erfaßt und ins Meer gerissen. Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden. Schon am Samstag war eine Gruppe von sechs Touristen von einer Welle erfasst worden und entkam den Wassermassen nur knapp. Mehrsprachige Warntafeln und Warnungen von Reiseleiter werden regelmäßig ignoriert und so war ein tödlicher Unfall nur eine Frage der Zeit. Der letzte tödliche Unfall ereignete sich vor 11 Jahren. Nun bleibt abzuwarten, ob und wie die Behörden reagieren, nachdem der Polizeichef von Südisland angesichts des Fast-Unfalls am Samstag eine offizielle Aufsicht am Strand ins Gespräch gebracht hatte.

Touristen in Lebensgefahr am Strand (09.02.16)

(c) Iceland Review / Magnús Jóhannsson

Wieder einmal haben sich Touristen am Strand von Reynisfjara an der Südspitze Islands selbst in Lebensgefahr gebracht. Trotz der Schilder, die in mehreren Sprachen vor gefährlich großen Wellen warnen, wurden am Samstag wieder sechs Besucher des Strandes von einer Welle überrascht, ein älterer Mann stürzte ins Wasser. Auch Warnungen von Reiseleitern werden regelmäßig nicht beachtet und Touristen nähern sich dem Wasser Stück für Stück, weil sie sich sicher wähnen. In unregelmäßigen Abständen treffen aber besonders große und schnell laufende Wellen den Strand, wer zu nah am Wasser steht, hat meist keine Chance, der Welle zu entkommen und nasse Füße sind noch das kleinste Übel. Sveinn Kristján Rúnarsson, Polizeichef von Südisland, fordert nun eine Aufsicht am Strand. Nach seiner Meinung ist es nur eine Frage der Zeit, bis es wieder einen tödlichen Unfall gibt.

Piratenpartei über 40% (29.01.16)

Die Piratenpartei hat in einer aktuellen Umfrage der Tageszeitung Frettabladid erstmals eine Unterstützung von mehr als 40% der Befragten. Bei Wahlen kämen die Piraten auf 42% der Stimmen (36% im November 2015), gefolgt von der Unabhängigkeitspartei mit 23% (29% im November 2015). Sowohl die Fortschrittspartei, als auch Sozialdemokraten und Grüne kommen jeweils auf etwa 10%.

Island besonders korrupt (28.01.16)

Unter den nordischen Ländern schneidet Island im jüngst veröffentlichten Jahresbericht von Transparency International am schlechtesten ab. Es hat den höchsten Korruptionsindex unter allen nordischen Ländern. Spitzenreiter im positiven Sinne sind Dänemark, Finnland und Schweden. Auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten erreichte Island für das Jahr 2015 nur 79 Punkte. Vor der Wirtschaftskrise belegte Island im Jahr 2006 mit 97 Punkten noch den besten Platz. Insgesamt werden 168 Länder im Bericht erfasst, Nordkorea und Somalia belegen mit nur 5 Punkten die letzten Plätze.

Blue Lagoon ab 22. Januar wieder geöffnet (15.01.16)

Derzeit ist es in der Blauen Lagune, Islands meistbesuchter Touristenattraktion, sehr ruhig. Wegen der ständig steigenden Besucherzahl werden seit langer Zeit geplante Erweiterungsarbeiten nun durchgeführt. Das Wasser aus dem Badebereich wurde dazu abgelassen. Voraussichtlich ab 22. Januar wird die Blaue Lagune wieder geöffnet sein - mit 2.000 Quadratmeter mehr Fläche. Auch eine neue und größere Massageabteilung wird dann eröffent.
Direkt neben der Blue Lagoon werden derzeit auch 60 neue Hotelzimmer gebaut, insgesamt stehen nach Abschluss der Arbeiten 95 Zimmer zur Verfügung. Es ist auch geplant, einen komplett neuen Badebereich zu errichten, der von hohen Lavaformationen umgeben ist und den Gästen besseren Schutz vor Wind bietet.
Mit der Neueröffnung wird der Eintritt um weitere 5 Euro auf dann 45 EUR für 3 Stunden erhöht. Eine Voranmeldung auf www.bluelagoon.com und Zahlung des Tickets bei Anmeldung ist zwingend erforderlich.