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Auswirkungen des Klimawandels auf die Fischereiwirtschaft

Auch auf die für Island so wichtige Fischereiwirtschaft hat der Klimawandel Auswirkungen. Die Änderung der Wassertemperaturen und die Verlagerung von Meereströmungen führt zu teilweise deutlichen Änderungen der Verbreitungsgebiete verschiedener wirtschaftlich bedeutsamer Fischarten.
Besonders deutlich wurde dies in den Jahren ab 2008 für Makrelen. Sie waren bis 2007 praktisch nicht in isländischen Gewässern zu finden, ab 2008 tauchten jedoch riesige Makrelenschwärme innerhalb der 200 Meilenzone Islands auf. Die Fangmenge stieg in den isländischen Gewässern im Jahr 2010 auf 130.000 Tonnen und es folgte ein Streit mit Großbritannien und Norwegen um Fangrechte und -mengen. Die folgende Grafik (Kongressbeitrag Hans Ellefsen – Changing Migration Pattern for Mackerel and Effect on Agreement, Nordic Climate Fish Conference 19-21 January 2011 ) zeigt die Änderung des Verbreitungsgebietes in den Jahren 2000 bis 2010.

Änderung des Verbreitungsgebietes der Makrele von 2000 bis 2010
Änderung des Verbreitungsgebietes der Makrele von 2000 bis 2010