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Bolungarvík und Bolafjall

Bolungarvík

Bolungarvík ist von hohen Bergen umgeben und schon seit der Landnahmezeit besiedelt. Die reichen Fischgründe machten den Ort schon früh zu einem der wichtigsten Fangplätze. Erstaunlicherweise ging eine Frau als Chefin des Fischfangplatzes in die Geschichte ein. Þuriður sundafyllir nahm mit ihrem Sohn Völundar-Steinn das Land um Bolungarvík in Besitz. Ihr wurde 1975 von Frauen aus dem Ort ein Denkmal errichtet. Der Überlieferung nach wohnte sie im Gebiet Vatnsnes im Tal Syðridalur südwestlich der heutigen Stadt.
Bolungarvík ist heute die zweitgrößte Stadt in den Westfjorden zählt rund 950 Einwohner. Die bekannteste Attraktion von Bolungarvík ist der 638 Meter hohe Gipfel des Berges Bolafjall. Von dort bietet sich ein atemberaubender Blick über Ísafjarðardjúp, Jökulfirðir und – so behaupten manche Einheimische – bis nach Grönland. Um zum Berg Bolafjall zu gelangen, folgt man der Straße von Bolungarvík hinauf zur Radarstation auf dem Gipfel. Die Station wurde von den Amerikanern gebaut und wird heute von der isländischen Küstenwache genutzt.

Blick vom Bolafjall bei Bolungarvík.