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Das Höfðihaus in Reykjavík

Höfði, das Gästehaus der Stadt Reykjavík, wurde im Jahr 1909 erbaut. Der damalige französische Konsul Brillouin gab den Auftrag zum Bau des Hauses, dessen Einzelteile in Norwegen vorgefertigt wurden. Ursprünglich lag Höfði am östlichen Stadtrand von Reykjavík, denn die Häuser der rund 11.000 Einwohner standen alle westlich, rund um das heutige Stadtzentrum. Der französische Konsul kehrte im ersten Weltkrieg ans Festland zurück und nach ihm zog der bekannte isländische Dichter Einar Benediktsson in Höfði ein. Ihm folgten noch der Richter Páll Einarsson und der Arzt Matthías Einarsson, bevor das Haus 1938 von der britischen Regierung gemietet und als Botschaft benutzt wurde. Die britische Botschaft wurde 1951 in die Innenstadt verlegt. In den 60er Jahren wurde das Haus renoviert und seit 1968 wird es als Gästehaus der Stadt Reykjavík genutzt. Weltbekannt wurde das Höfðihaus im Herbst 1986. Am 11. und 12. Oktober fand hier nach nur 10 Tagen Vorbereitungszeit das erste Gipfeltreffen zwischen Ronald Reagen und Michail Gorbatschow statt. Das Treffen war der erste Schritt zur Beendigung des kalten Krieges und damit auch der Beginn des Niedergangs des Kommunismus in Osteuropa.

Das Höfðihaus.
Das Höfðihaus.