Alles, was Sie schon immer über Island wissen wollten

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Einar-Jónsson-Museum Reykjavik

Einar Jónsson gilt als der erste isländische Bildhauer, der auch über die Grenzen von Island hinaus eine gewisse Bekanntheit erlangte. Er wurde 1874 geboren und ging im Alter von 19 Jahren nach Kopenhagen, um dort die Bildhauerei zu erlernen. Im Jahr 1909 bot er seinen Landsleuten an, sein gesamtes Werk dem isländischen Volk zu vermachen. Er stellte allerdings die Bedingung, dass dafür ein Museum gebaut werden sollte. Erst im Jahr 1914 konnte sich das isländsiche Parlament dazu durchringen, eine Summe von 10.000 Kronen zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig wurden in einer landesweiten Aktion rund 20.000 Kronen Spendengelder für das Projekt gegeben. Das Volk hatte wohl im Gegensatz zum Parlament den Wert der Schenkung erkannt.
Jónsson entschied sich dafür, das Museum auf dem Hügel Skolavördurhaed am Stadtrand zu errichten. Es war das erste Gebäude auf dem Hügel und wurde nach seinen eigenen Entwürfen gebaut. Er träumte von einer "Akropolis" eines unabhängigen Island. Neben einer Galerie beherbergte das Haus auch Jónssons Atelier und Wohnung. Es wurde im Jahr 1923 als erstes Kunstmuseum Islands eröffnet. Der Skulpturengarten hinter dem Haus mit 26 Bronzeskulpturen des Künstlers entstand erst im Jahr 1984.
Das Museum liegt an der Eiriksgata in 101 Reykjavík und hat im Sommer täglich außer montags von 14 - 17 Uhr geöffnet. Aktuelle Informationen sind auf der Homepage des Museums unter www.lej.is zu finden.

Einar Jónsson Museum Reykjavik
Einar Jónsson Museum Reykjavik