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Das Árbæjarmuseum in Reykjavík

Garðastræti 9 - Pferdestall

Das Baujahr des Pferdestalles aus der Garðastræti 9 ist nicht genau bekannt. Vermutlich gehörte der Stall dem Kaufmann Gudmundur Olsen, der in der Aðalstræti einen Laden hatte und auch Kommandant der Feuerwehr von Reykjavik war. Das Gebäude wurde 1982 im Museum aufgebaut.

Pferdestall im Árbæjarmuseum in Reykjavík.

Kirkjustræti 12 - Líkn

Líkn war im Jahr 1848 das erste Haus, das in der Kirkjustræti gebaut wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt stand dort nur der Dom. Das Gebäude wurde die meiste Zeit als Wohnhaus genutzt. Im Jahr 1911 kaufte die Universität von Island das Haus. Den Name Líkn bekam das Haus, als es in den Jahren 1941 bis 1956 von der Caritas (Líkn) genutzt wurde. Im Jahr 1973 wurde das Haus im Museum neu aufgebaut.

Caritasgebäude Likn im Árbæjarmuseum in Reykjavík.

Lækjargata 4 - Geschäftshaus

Das Haus wurde im Jahr 1852 von Schreiner G. Ahrenz erbaut. Bischof Helgi Thordersen kaufte das Gebäude 1856 als Ersatz für sein vorheriges Haus in Laugarnes. Im Jahr 1876 erwarb der Kaufmann Þorlákur Johnson das Haus. Nach seinem Tod übernahm seine Frau das Geschäft, sie war eine der ersten Frauen, die in Island ein Geschäft führten. Die isländische Gewerkschaft für Angestellte im Handel und die isländische Gewerkschaft für Seeleute wurden 1891 bzw. 1894 in diesem Gebäude gegründet. Im Herbst 1988 wurde das Anwesen im Museum aufgebaut.

Geschäftshaus im Árbæjarmuseum in Reykjavík

Suðurgata 7 - Wohnhaus

Das Gebäude wurde in seiner ursprünglichen Form im Jahr 1833 vom Schmied Teitur Finnbogason erbaut. In den Jahren 1870 und 1883 wurde das Haus erweitert und umgebaut. Es war eines der ersten Holzgebäude, die von einem Isländer errichtet wurden und das erste Haus in der Suðurgata. Es ist auch ein gutes Beispiel dafür, wie Gebäude den Bedürfnissen entsprechend umgebaut und erweitert wurden. Björn Haltested erwarb das Haus um 1859 und seine Nachkommen lebten darin, bis es 1983 ins Museum gebracht wurde.

Wohnhaus im Árbæjarmuseum in Reykjavík

Spítalstígur 4 - Arbeiterhaus

Das Haus wurde 1883 von Eiríkur Magnússon, einem Arbeiter ohne eigenen Landbesitz errichtet. Er verdiente seinen Lebensunterhalt als Arbeiter auf den offenen Ruderbooten, die in der Fischerei eingesetzt wurden und als Tagelöhner. Die Bauform erinnert an die Halbsteinhäuser, obwohl das Haus komplett aus Holz errichtet wurde. Im Jahr 1967 wurde das Gebäude ins Museum gebracht.

Arbeiterhaus im Árbæjarmuseum in Reykjavík

Dillon´s Haus

Dillon´s Haus wurde 1835 vom irischen Edelmann Arthur Dillon gebaut. Bei einem Aufenthalt in Island im Winter 1834 verliebte er sich in die Isländerin Sire Ottesen und wollte sie heiraten. Seine Familie stimmte der Hochzeit aber nicht zu und so verließ er im Herbst 1835 Island, überlies aber seiner Geliebten und ihrer Tochter das Haus, die dann ein Restaurant und Gästehaus eröffneten, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Im Jahr 1961 wurde das Haus ins Museum gebracht, heute wird als Museumscafe genutzt.

Dillon´s Haus im Árbæjarmuseum in Reykjavík

Þingholtsstræti 9

Das ehemalige Haus Thingholtstraeti 9 wurde vom Zimmermann Helgi Jónsson im Jahr 1846 gebaut. Als angesehener Handwerker war auch auch Mitglied im Stadtrat von Reykjavik. Für den Bau seines Hauses verwendete er Holz, dass beim Bau des Gymnasiums in Reykjavik übrig geblieben war. Das Haus im dänisch-isländischen Stil wurde im Jahr 1969 ins Museum gebracht.

Þingholtsstræti 9, Reykjavik

Grettisgata 2 - Hábær

Das erste Haus an der Kreuzung Grettisgatta - Klapparstigur wurd im Jahr 1867 gebaut und nach seinem Abriss im Jahr 1887 durch das Gebäude ersetzt, das dann 1966 ins Museum versetzt wurde. Das Gebäude ist ein typisches Beispiel für ein "Halbsteinhaus", einer für Reykjavik in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts typischen Bauweise. Während die Seitenwände aus Steinen und Mörtel errichtet wurden, sind die Giebelseiten aus Holz gebaut.

Halbsteinhaus Hábær Reykjavik

Nýlenda

Das Haus Nýlenda wurde im Jahr 1883 gebaut und ist ein weiteres Beispiel für ein Halbsteinhaus. Im Jahr 1907 wurde das Haus umfangreich renoviert und schließlich im Jahr 1973 ins Museum gebracht. Es stand zusammen mit anderen Arbeiterhäusern am Westende Reykjaviks. Die Bewohner verdienten sich ihren Lebensunterhalt mit Fischfang, der von Ruderbooten aus betrieben wurde und gelegentlichen Arbeiten an Land. Über die ursprüngliche Form des Gartens liegen genaue Informationen vor und er wurde im Museum entsprechend dem Original angelegt.

Nýlenda Reykjavik

Miðhús

Midhus wurde im Jahr 1897 vom Matrosen Jóhannes Benediktsson gebaut. Es stand ursprünglich in der Lindargata 43 und wurde 1974 ins Museum versetzt. Das Haus hatte ursprünglich ein Satteldach, bei einem Umbau erhielt es ein Mansardendach. Im Erdgeschoß beherbergt das Haus eine Druckerei, im Obergeschoß eine Buchbinderei.

Miðhús Reykjavik

Der Goldbohrer

Im Jahr 1922 wurde die Bohranlage aus Deutschland importiert, um im Moor Vatnsmýri nach Gold zu suchen. Gold wurde allerdings nie gefunden und die Bohrungen wurden nach 2 Jahren aufgegeben. Die Anlage wurde an die Stadt Reykjavik verkauft und dann benutzt, um bei den heißen Quellen im Laugardalur zusätzlich nach heißem Wasser zu bohren. Es wurden Rohre ins Stadzentrum gelegt und damit war der Grundstein für die geothermale Wärmeversorgung von Reykjavik gelegt. Die Anlage wurde bis 1965 eingesetzt und kam 1977 ins Museum.

Der Goldbohrer

Lagerhaus

das Lagerhaus stand ursprünglich in Vopnafjörður in Ostisland un wurde um das Jahr 1820 gebaut. Es ist das älteste Gebäude des Museums. Die Bauweise ist typisch für Lagerhäuser aus dieser Zeit, die meisten sind allerdings nicht mehr erhalten.

Lagerhaus

Die Kirche

Die kleine Kirche ist ein typisches Beispiel für im 19. Jahrhundert überall in Island verbreiteten Kirchen. Sie stammt ursprünglich vom Bauernhof Silfrastaðir im Skagafjörður, wo sie 1842 errichtet wurde - übrigens vom gleichen Zimmermann, wie auf die Viðimýri-Kirche. Im Jahr 1896 wurde die Kirche aufgegeben und man baute Sie in ein Art Wohnzimmer ("Baðstofa") um. 1959 wurde das Gebäude dann ins Museum gebracht.

Kirkja

Kaufmannshaus

Das schön verzierte Haus wurde im Jahr 1902 vom Kaufmann Hannes Thorarensen gebaut und von ihm und seiner Familie bis 1967 bewohnt. Es wurde dann an die britische Botschaft verkauft, die es wenig später dem Museum schenkte. Das Gebäude ist ein typisches Beispiel für wellblechverkleidete Holzhäuser vom Anfang des 20. Jahrhunderts.

Kaufmannshaus